Angst meines Sohnes

 
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Kim Antworten mit Zitat



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 17:56    Titel: Angst meines Sohnes
 
Hallo,

ich bin voller Sorge um meinen 14jrg. Sohn. Er leidet seit fast 1,5 Jahren an Schulangst. Trotz 4 monatlichem Klinikaufenthalt und anschließender Verhaltenstherapie schaft er es nur sporadisch und immer weniger in die Schule. Er hat die klassische Laufbahn von super Grundschüler, Gymnasium und Realschule nun auf eine Waldorfschule hinter sich. Heute sagte mir die Therapeutin das er nun keine "einfache" Schulangst mehr hätte sondern eine generalisierte Angst. Der einzige Weg wäre ihn nach so vielen Dingen die wir schon versucht hätten ihn in externe Obhut, sprich Heim mit therapeutischer Betreuung zu geben um wenigsten eine geringe Chance der Besserung zu haben.

Ich habe nun Sorge, das ich meinem Sohn damit vollends das Rückrat brechen. Hat jemand einen guten Ratschlag für mich?

Danke und Gruß

Kim
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Ada Antworten mit Zitat



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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 23:39    Titel: Hi
 
Die einzige Möglichkeit: Findet heraus woher die Angst kommt. Grabt ganz tief, ab mit ihm zum Tiefenpsychologen, nicht nur zu so Verhaltenstherapeuten. Ganz ganz wichtig. Nochmal: Geht zum Tiefenpsychologen. Wenn er weg kommt von seinem Zu Hause... was soll daran gut sein? Außer seine Angst kommt genau von eurem Haus. Mal genauer hinhorchen!!!!

Alles Gute

Ada
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Kim Antworten mit Zitat



Anmeldedatum: 10.02.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11.02.2010, 18:52    Titel:
 
Hallo und danke erstmal für deine Antwort!

Also lt. seiner Therapeutin hat er jetzt Angst vor allem mgl. und man kann das nicht mehr differenzieren. In der Tat gibt es immer mehr auch in seiner Freizeit, auf das er sich eigentlich freut und es dann aber nicht hinbekommt daran teilzunehmen.

Eine andere Therapeutin die ich seit kurzen hinzugezogen habe, meint sie würde ein traumatisches Erlebnis vermuten, das Kinder besonders gut tief vergraben und von ihnen selber vergessen werden könnten.

Ich habe den Eindruck, das alle Wege die uns vorgeschlagen werden (also so weitermachen und alles mgl. ausprobieren wie bisher oder eine externe Unterbringung) sowohl völlig falsch als auch richtig sein könnten.

Es spricht dagegen in wegzugeben, das er seinen letzten Halt verliert und sich völlig abgeschoben vorkommt.

Auf der anderen Seite macht man sich wohl zu einer Art Co-Abhängiger und Stützer wenn man zu hause zu viel Verständnis zeigt und sich zu sehr da reinhängt um ihm zu helfen, da er das wohl eher aus eigenem Antrieb schaffen muss. So wurde es mir wenigstens erklärt.

Ich werde jetzt erst mal versuchen noch Meinungen einzuholen und hoffe darauf eine gute Entscheidung mit unserm Sohn zu treffen.

Danke und Gruß

Kim
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Ada Antworten mit Zitat



Anmeldedatum: 01.01.2010
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 11.02.2010, 20:29    Titel: Hi Kim
 
Du mach dich einfach nicht zum Co Abhängigen. Ist ein wenig schwierig, aber es geht. ICh zum Beispiel ziehe meinen MAnn in nichts rein, so dass er davon garnicht belastet wird. Ich bitte ihn zum Beispiel nicht bei mir zu bleiben wenn es mir schlecht geht, oder wenn ich Angst vor Einsamkeit, dann zwing ich ihn nicht, mit mir zu bleiben, ich schau dass ich allein und mithilfe meiner therapeutin die Angst in den Griff kriege und teile mit meinem MAnn alle anderen normalen Alltagssorgen und auch die schönen Sachen. So müsst ihr das auch trennen. Dann kann er auch bleiben.

Und das stimmt mit dem Trauma, dein Sohn wurde nicht als Angstgeschädigter geboren. Irgendwas ist geschehen, dass er jetzt diese generalisierte Angst hat. Missbrauch? Strenge? Mobbing? Aber das soll er selbst heraus zu finden, am besten wie gesagt bei einem Tiefenpsychologen,und du bist einfach Mutter und bietest ihm ein Zuhause.

Alles Gute nochmals

Ada
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