
Anmeldedatum: 02.03.2010 Beiträge: 18 Wohnort: Giesing - City
|
Verfasst am: 17.03.2010, 02:58 Titel: Hallo ela fl20 |
| |
Hallo ela_fl20
Ich würde dir raten zu einem psychologischen Psychotherapeuten zu gehen und bei ihm eine Verhaltentherapie zu machen.
Den ersten wichtigen Schritt hast Du ja bereits gemacht und hast Dich von deinem Arzt untersuchen lassen. Du hast somit die Gewissheit das Du körperlich gesund bist.
Dadurch das du 2008 diese Lungenembolie und Thrombose hattest und noch dazu Panikattacken, kann es durchaus sein, dass Du angefangen hast viel mehr in deinen Körper hineinzuhören und jede kleine Veränderung wie zum Beispiel schnellerer Herzschlag als einen anstehenden Herzinfarkt bewertest oder wenn ein leichter Druck auf der Brust ist du gleich Atemnot bekommst und glaubst ersticken zu müssen.
Genauso ist es mi deiner Angst umzufallen (leichter schwindel = Angst gleich ohnmächtig zu werden).
Das ist die typische Verhaltensweise bei uns Menschen die an Angst und Panikattacken leiden, unsere Gedanken gehen sofort nur auf das schlimmste aus.
Bei mir waren es auch viele Ängste aber die Hauptangst war die wieder ohnmächtig zu werden.
Nur ich machte den Fehler, dass ich mir nicht gleich helfen ließ und so breitete sich die Angst auf mehrere Bereiche aus.
Deshalb lass Dir helfen und geh zu einem Psychologen. Frage deinen Hausarzt ob er Dir einen empfehlen kann oder schau im Branchenbuch nach einem in deiner Nähe.
Wichtig dabei ist, suche dir einen psychologischen Psychotherapeuten (nein ich habe mich nicht verschrieben, die heissen wirklich so ) mit Schwerpunkt kognitiver Verhaltenstherapie oder auch Angstbewältigung.
Die sind am besten für solche Probleme ausgebildet und können Dir auch wirklich helfen.
Glaub mir es hilft wirklich, ich weiss wo von ich rede.
Schöne Grüße aus München
Kristian _________________ Wenn man vertrauensvoll in Richtung seiner Ziele voranschreitet und sich bemüht, dass Leben zu verwirklichen das man sich vorstellt, werden sich Erfolge einstellen, die man in gewöhnlichen Stunden nicht für möglich hielt. |
|