Anmeldedatum: 14.03.2010 Beiträge: 4
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Verfasst am: 14.03.2010, 15:29 Titel: endlich mit Menschen reden , die mich verstehen |
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hallo. ich bin ganz neu hier. Und frage mich gerade warum ich nicht früher auf die Idee gekommen bin, nach so einem Forum zu suchen. Natürlich habe ich meine Geschwister oder Freunde zum reden, allerdings, auch wenn sie ihr bestes geben mich zu verstehen, tun sie es doch nicht und das ist einfach das schlimmste für mich. Ich leide seit ca. 4 Jahren unter einer Angst- und Panikstörung. Angefangen hat alles in der 12 klasse, das war allerdings schon vor 7 Jahren. Ich hatte plötzlich Angst zur Schule zu gehen, so dass ich Bauchschmerzen bekam, mir schlecht wurde, ich also "krank" war und nicht zur Schule gehen konnte. Dann war es so , dass am Abend vor der Schule, ich plötzlich wusste, morgen kannst du nicht zur Schule gehen. So war es dann auch am nächsten morgen. Oder ich war schon auf dem halben WEg zur Schule und bin dann woanders gelandet, oder wieder zurück nach Hause gegangen. Das ging dann natürlich so lange gut, bis ich so viele Fehlstunden hatte, und nicht genug Punkte in den Kursen hatte, so dass ich nicht von 12/1 in 12/2 versetzt wurde, und ich von der Schule abgehen musste. So richtig wusste ich da allerdings einfach nicht was los mit mir ist. Also habe ich danach versucht alles wieder zu richten und mich um eine Ausbildungsstelle beworben. Also 1 Jahr lang monat für monat mind. 10 Bewerbungen verschickt, jetzt rechnet das mal auf ein jahr aus, und unter all diesen Bewerbungen, wurde ich nur zu einem Vorstellungsgespärch geladen! DAs war für mich erschütternd. Natürlich ist mir bewusst, das ein Schulabbruch sich nicht gut macht im Lebenslauf, trotzdem habe ich ja ein sehr gutes Mittlere Reife Abschlusszeugnis, und konnte das alles nicht nachvollziehen. Vor allem da ich auch auf das Vorstellungsgespräch eine Absage bekommen habe. 2 Jahre also Arbeitslos, dann endlich über das Arbeitsamt ein Praktikum im EQJ, als Sport und Fitnesskauffrau erhalten. Ich war richtig glücklich und die ersten 5 Monate verliefen Einwandfrei, bis ich plötzlich wieder die selben Anwandlungen hatte. Ich hatte plötzlich wieder dieses Gefühl, nicht zur Arbeit fahren zu können, ich bekam auf dem zur Arbeit im Bus immer wieder Panikatacken, diese dann immer öfter, sodass ich aufgrund der Angst vor einer weiteren Attacke immer öfter "krank" wurde, bis auch das Praktikumsverhältnis beendet wurde. Das war dann die ganz schlimme Zeit. Ich konnte die Wohnung nicht mehr alleine verlassen, schon alleine der Blick aus dem Fenster hat mich in Panik versetzt, Auch alleine zu Hause zu sein war für mich die Hölle. Ganz schlimm war es auch für mich, nicht mit meiner Familie reden zu können. Dazu muss ich erklären, dass ich mit meinen Eltern in meinem ganzen Leben, noch nie ein richtiges Gespräch geführt habe, jedenfalls nichts tieferes, die haben dass so nicht gelernt und auch nicht auf uns Kinder weitergegeben. Ausserdem bin ich mir sicher dass der Streit zwischen meinen Eltern, der wirklich wenn ich ins Detail gehen würde, für jeden menschen ziemlich verstört wirken kann, eine große Ursache meiner Probleme ist. Jedenfalls, dachten oder denken meine eltern wahrscheinlich, dass ich einfach zu blöd bin, einen Job zu bekommen oder zu halten. Das haben sie mir so auch oft genug gesagt. Meine Geschwister wissen mittlerweile von meinen problemen, waren damals aber auch nicht unbedingt eine große Hilfe. Das mache ich ihnen nicht zum vorwurf, sie wussten halt einfach nciht was los mit mir ist. Mensch, ich selber wusste es nicht. Also habe ich ca. 1 jahr lang so gelebt, dass ich alles unterbunden habe, dass alleine hätte erledigen müssen, oder alleine zu Hause zu sein. ICh habe dadurch natürlihc meinen Freunden mit denen ich früher immer gerne weggegangen bin, immer wieder abgesagt, einfach weil ich Angst hatte auszugehen. Ich hatte also ständig Angst, dass mir was ganz schlimmes passieren könnte, gerade wenn ich alleine bin, oder mit anderen Menschen, weil ich Angst hatte wie die reagieren wenn ich plötzlich einen Attacke bekomme. dann nach einem Jahr dieses vor sich hinexistieren, bin ich zu einem Arzt/Psychiater gegangen um mir Hilfe zu holen. Dieser allerdings war ein totaler Reinfall. Ich bekam dort nur einen Termin einmal im Monat, und das war einfach bescheuert. Seit 2 Monaten bin ich nun in einer richtigen Verhaltenstherapie bei einer Psychologin, und da fühle ich mich wohl, Wir werden jetzt anfangen richtige Übungen zu machen, so dass ich wieder alleien von A nach B komme. ich hatte das Glück, dass ich einen Job als Kassiererin in einem kleinen Laden bei mir um die Ecke bekommen habe, indem ich jetzt leider nur noch bis mitte Mai bin. Dort konnte ich arbeiten, weil es ein kleienr Laden ist, und ich nicht Bus oder so fahren muss um dort hinzukommen! Jetzt beginnte für mich natürlich wieder so eine Zeit, ohne Arbeit, aber ich hoffe dass die Therapie mir soweit hilft , dass ich wieder ins "normale" Arbeitsleben einsteigen kann. So jetzt habe ich hier so alles runtergeschrieben, normalerweise kann ich sehr gut mit Worten umgehen, allerdings entschuldige ich mich jetzt schon, wenn mein obriger Text, manchmal unübersichtlich geschrieben ist, das kommt davon wenn die Gedanken schneller sind, als die Finger auf der Tastatur, und das soll was heissen, schließlich kann ich sehr schnell tippen ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich hier mit Menschen austauschen könnte die ähnliches erlebt oder erleben. |
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